Täglich stehen Verantwortliche in Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz vor der Herausforderung, Wissen verständlich zu vermitteln und Mitarbeitende effektiv zu schulen. Augmented Reality bietet eine innovative Möglichkeit, die reale Welt durch digitale Inhalte punktgenau zu erweitern und schafft interaktive Lern- und Arbeitsumgebungen. Wer den Nutzen modernster AR-Systeme kennt, erkennt schnell, wie diese Technologie Trainings, Wartung und Unterweisung auf ein neues, praxisnahes Level hebt.
Inhaltsverzeichnis
- Augmented Reality: Definition und grundlegende Konzepte
- Typen und Varianten von Augmented Reality-Systemen
- Wie Augmented Reality funktioniert: Technologien und Abläufe
- Einsatzfelder: Anwendungen in Bildung und Unternehmen
- Risiken, Herausforderungen und wichtige Erfolgsfaktoren
Wichtige Erkenntnisse
| Punkt | Details |
|---|---|
| Augmented Reality (AR) | AR verbindet die physische Realität mit digitalen Inhalten in Echtzeit und ermöglicht interaktive Erfahrungen. |
| Einsatzbereiche | AR findet Anwendung in Bildung und Unternehmen, um komplexe Inhalte anschaulich zu machen und Effizienz zu steigern. |
| Technologische Voraussetzungen | AR benötigt präzises Tracking und leistungsfähige Hardware, um optimale Ergebnisse zu erzielen. |
| Herausforderungen | Datenschutz, Akzeptanz der Mitarbeiter und technische Integration sind kritische Faktoren für erfolgreiche AR-Projekte. |
Augmented Reality: Definition und grundlegende Konzepte
Augmented Reality ist keine Science-Fiction mehr, sondern eine Technologie, die täglich in Unternehmen und Schulen zum Einsatz kommt. AR beschreibt die computergestützte Erweiterung der realen Welt durch virtuelle Inhalte, die in Echtzeit interaktiv in den realen Raum eingeblendet werden.
Stellen Sie sich vor: Ein Schüler hält sein Tablet in einen Klassenraum, und plötzlich schwebt ein dreidimensionales Molekülmodell vor ihm. Das ist AR in Aktion. Die Technologie kombiniert die physische Realität mit digitalen Elementen nahtlos miteinander.
Was macht AR so besonders?
Das Herzstück von AR besteht aus drei Kernmerkmalen:
- Kombination von realen und virtuellen Welten: Digitale Objekte verschmelzen mit der physischen Umgebung
- Echtzeit-Interaktion: Inhalte reagieren sofort auf Bewegungen und Eingaben des Nutzers
- Präzise 3D-Registrierung: Virtuelle Elemente werden exakt im Raum positioniert
AR funktioniert nur, wenn digitale und physische Welt perfekt synchronisiert arbeiten. Diese Präzision ist entscheidend für aussagekräftige Anwendungen.
Im Gegensatz zu Virtual Reality, bei der Sie komplett in eine künstliche Welt eintauchen, bleibt AR mit der Realität verbunden. Sie sehen immer noch Ihren echten Klassenraum oder Ihre Fabrik, erhalten aber zusätzliche digitale Informationen überlagert.
Wo liegt AR im technologischen Spektrum?
Experten ordnen AR in das sogenannte Realität-Virtualitäts-Kontinuum ein. Dieses Spektrum erstreckt sich von der reinen Realität bis zur vollständigen Virtual Reality. AR sitzt irgendwo in der Mitte und wird oft als Mixed Reality bezeichnet, wenn die Interaktion zwischen realen und virtuellen Objekten besonders intensiv ist.
Unterschiede zwischen AR und VR prägen das Verständnis dafür, welche Technologie für welche Aufgabe geeignet ist.
Welche Sinne spricht AR an?
AR beschränkt sich nicht auf visuelle Effekte. Die Technologie kann mehrere Sinne gleichzeitig stimulieren:
- Visuell – durch überlagerte Grafiken und Bilder
- Auditiv – durch räumliche Soundeffekte und Sprachanweisungen
- Haptisch – durch Vibration oder Widerstand bei bestimmten Geräten
Für Sicherheitsschulungen in Unternehmen ist diese Multisensorik wertvoll. Mitarbeiter bekommen nicht nur visuelles Feedback, sondern auch akustische und taktile Signale, die ein realistisches Trainingserlebnis schaffen.
Praktische Definition für Ihren Kontext
Für Bildungseinrichtungen und Unternehmen bedeutet AR konkret: Sie können komplexe Inhalte greifbar machen, ohne teure physische Materialien zu beschaffen. Ein Geschichtslehrer lässt antike Bauwerke im Klassenzimmer entstehen. Ein Sicherheitstrainer simuliert Notfallszenarien, ohne echte Gefahr. Ein Techniker erhält am Produktionsband sofort digitale Hinweise zur korrekten Montage.
Pro-Tipp: Beginnen Sie mit einer klaren Frage: Welches Problem löse ich mit AR? Diese Klarheit hilft Ihnen, die richtige Lösung auszuwählen und messbare Ergebnisse zu erzielen.
Typen und Varianten von Augmented Reality-Systemen
AR ist nicht gleich AR. Je nach Anwendung und Anforderungen kommen unterschiedliche Systeme zum Einsatz, die sich grundlegend in ihrer Funktionsweise unterscheiden. Für Entscheider in Bildung und Unternehmen ist es wichtig zu verstehen, welcher AR-Typ für welche Aufgabe geeignet ist.
AR-Systeme lassen sich nach verschiedenen Kriterien kategorisieren. Die wichtigste Unterscheidung betrifft die Art des Trackings und der Markerverwendung. Jeder Typ hat eigene Stärken und Schwächen, die sich auf Kosten, Genauigkeit und Anwendungsbereich auswirken.
Die zwei Haupttypen: Markerbasiert und Markerlos
Die Grundunterscheidung erfolgt zwischen markerbasierter AR und markerloser AR. Diese beiden Systeme funktionieren völlig unterschiedlich.
Markerbasierte AR arbeitet mit vordefinierten Erkennungsobjekten:
- Erkennt QR-Codes, Bilder oder andere Marker
- Nutzt diese als Auslöser für die Darstellung virtueller Inhalte
- Bietet hohe Genauigkeit und stabile Positionierung
- Funktioniert auch in komplexen Umgebungen zuverlässig
Markerbasierte Systeme sind ideal, wenn Sie exakte Platzierung virtueller Objekte brauchen, etwa bei Maschinenbedienungen oder präzisen Montageanleitungen.
Markerlose AR verzichtet auf fest definierte Marker und nutzt stattdessen Umgebungserkennung:
- Verwendet GPS, digitale Kompasse und Sensordaten
- Erkennt automatisch Raummerkmale wie Flächen und Kanten
- Ermöglicht natürlichere, freiere Interaktionen
- Funktioniert überall, ohne vorbereitete Umgebung
Markerlose Systeme eignen sich besser für dynamische Szenarien, etwa wenn Mitarbeiter im Außendienst schnell auf digitale Informationen zugreifen müssen.
Spezielle AR-Varianten für Ihr Unternehmen
Jenseits der Grundtypen gibt es spezialisierte Varianten, die für bestimmte Aufgaben optimiert sind:
- Ortsbasierte AR – nutzt GPS und Umgebungsdaten für standortgebundene Inhalte
- Projektionsbasierte AR – blendet virtuelle Inhalte direkt in die physische Umgebung ein
- Überlagerungs-AR – ersetzt oder ergänzt sichtbare Objekte mit virtuellen Versionen
Für Sicherheitsschulungen in Unternehmen ist immersive Trainingstechnologie besonders wertvoll, da sie realistische Szenarien schafft, ohne echte Risiken einzugehen.

Hier sehen Sie einen Überblick der Haupttypen von Augmented Reality-Systemen und ihrer typischen Einsatzfelder:
| AR-Typ | Primäre Technologie | Anwendungsbereich | Vorteil für Unternehmen |
|---|---|---|---|
| Markerbasiert | Bilderkennung, Marker | Montage, Präzisionsarbeit | Exakte Platzierung virtueller Inhalte |
| Markerlos | GPS, Sensorik | Außendienst, dynamische Umgebungen | Flexible Nutzung ohne Vorbereitung |
| Ortsbasiert | Standortdaten | Tourismus, Logistik | Kontextabhängige Informationen bereitzustellen |
| Projektionsbasiert | Lichtprojektion | Produktion, Design-Review | Sichtbarmachung auf realen Objekten |
| Überlagerungs-AR | Objekterkennung | Wartung, Training | Austausch realer Infos durch digitale Details |
Mixed Reality und Augmented Virtuality
Wenn die Grenze zwischen real und virtuell verschwimmt, sprechen Experten von Mixed Reality. Hier interagieren reale und virtuelle Objekte intensiv miteinander und beeinflussen sich gegenseitig.
Augmented Virtuality ist das Gegenteil: Eine primär virtuelle Umgebung, die mit realen Elementen angereichert wird. Dies kommt seltener vor, ist aber für bestimmte Simulationen relevant.
Die Wahl des richtigen AR-Typs entscheidet über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts. Eine markerlose Lösung hilft nichts, wenn Sie Präzision brauchen, und markerbasierte Systeme sind ineffizient, wenn Flexibilität gefordert ist.
Hardware und Infrastruktur
Jeder AR-Typ hat andere technische Anforderungen. Ein AR-System benötigt mindestens:
- Kamera oder Sensoren zur Erfassung der Umgebung
- Trackinggeräte zur Positionsbestimmung
- Software zur Verarbeitung und Darstellung virtueller Inhalte
- Display-Lösung (Smartphone, Tablet, AR-Brille)
Die Infrastruktur muss zu Ihren Anforderungen passen. Schulungsräume brauchen oft andere Lösungen als Produktionshallen oder dezentrale Arbeitsplätze.
Pro-Tipp: Starten Sie mit einem Pilotprojekt für den AR-Typ, der Ihre größte Herausforderung löst. Testen Sie in realen Bedingungen, bevor Sie systemweit ausrollen.
Wie Augmented Reality funktioniert: Technologien und Abläufe
AR wirkt auf den ersten Blick wie Magie, aber dahinter steckt eine durchdachte Kombination aus Hardware, Software und intelligenten Algorithmen. Um AR sinnvoll in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Bildungseinrichtung einzusetzen, sollten Sie verstehen, was im Hintergrund passiert.
Das Zusammenspiel funktioniert nach einem klaren Prinzip: Die reale Welt wird erfasst, analysiert und mit virtuellen Inhalten angereichert. Alles passiert in Echtzeit, sodass der Nutzer eine nahtlose Verschmelzung von Realität und Digitales erlebt.
Der fünfstufige AR-Prozess
AR arbeitet nach einem bewährten Ablauf. Jeder Schritt ist entscheidend für eine funktionierende Lösung.
- Erfassung – Die Kamera oder Sensoren erfassen die reale Umgebung kontinuierlich
- Verarbeitung – Ein Prozessor analysiert die erfassten Daten in Echtzeit
- Erkennung – Das System identifiziert Objekte, Positionen und räumliche Merkmale
- Integration – Virtuelle Inhalte werden an den korrekten Ort im Raum eingefügt
- Anzeige – Die Darstellung erfolgt über Display, Smartphone oder AR-Brille
Dieser Prozess wiederholt sich dutzende Male pro Sekunde, um Bewegungen und Veränderungen zu berücksichtigen.
Die technischen Komponenten
Jedes AR-System besteht aus unverzichtbaren Bausteinen. Kamera- und Sensorsysteme erfassen nicht nur Bilder, sondern auch Tiefendaten, Beschleunigung und Ausrichtung.
Die Kernkomponenten sind:
- Kameras – erfassen visuelle Informationen der Umgebung
- Sensoren – messen Position, Orientierung und Bewegung
- Prozessoren – verarbeiten Daten blitzschnell
- Display – zeigt die verschmolzene Realität an
- Software – orchestriert alle Komponenten
Zusammengefasst braucht es Kameras, Sensoren, schnelle Prozessoren und intelligente Software. Die Balance zwischen Rechenpower und schneller Verarbeitung bestimmt die Qualität.
Tracking und räumliche Registrierung
Das Herzstück jeder AR-Anwendung ist das Tracking. Das System muss jederzeit wissen, wo sich der Nutzer befindet und wie er orientiert ist. Nur so können virtuelle Objekte präzise im Raum platziert werden.
Es gibt zwei Hauptmethoden:
- Inside-Out-Tracking – Die AR-Brille oder das Gerät erfasst die Welt selbst
- Outside-In-Tracking – Externe Sensoren oder Marker bestimmen die Position
Für Unternehmensanwendungen ist eine genaue räumliche Registrierung kritisch. Ein Millimeter Abweichung bei einer Montageübersicht oder einer Sicherheitsschulung kann problematisch sein. Algorithmen berechnen kontinuierlich die exakte Position virtueller Objekte.
Ohne präzises Tracking funktioniert AR nicht. Die technische Genauigkeit bestimmt, ob ein Training realistisch wirkt oder die Mitarbeiter verunsichert.
Die Rolle von künstlicher Intelligenz
Moderne AR-Systeme nutzen zunehmend Künstliche Intelligenz, um Szenen zu verstehen. KI ermöglicht es dem System, nicht nur Marker zu erkennen, sondern auch komplexe Objekte zu identifizieren, deren Funktion zu verstehen und damit intelligent zu interagieren.
Bei immersiven Schulungsinhalten macht KI den Unterschied: Das System kann Fehler des Trainierenden erkennen und sofort reagieren.
Der Unterschied zwischen Echtzeit und Verzögerung
Eine der größten Herausforderungen ist die Latenz. Die Verarbeitung darf nicht länger als etwa 20 Millisekunden dauern, sonst wirkt die Erfahrung ruckelnd und unnatürlich.
Für kritische Anwendungen in Unternehmen – besonders bei Sicherheitsschulungen – ist niedrige Latenz unverzichtbar. Mitarbeiter müssen sofort Feedback bekommen, wenn etwas falsch läuft.
Pro-Tipp: Testen Sie die Latenz jedes AR-Systems vor dem Einsatz. Fordern Sie einen Live-Test unter realen Bedingungen an, nicht nur in Demo-Videos.
Einsatzfelder: Anwendungen in Bildung und Unternehmen
Augmented Reality ist längst nicht mehr Science-Fiction. Die Technologie funktioniert in der Praxis und löst konkrete Probleme in Schulen, Universitäten und Unternehmen. Für Entscheider ist es wichtig zu wissen, wo AR heute bereits echten Mehrwert bietet.
AR-Anwendungen umfassen Bildung, Industrie, Gesundheitswesen, Einzelhandel und öffentliche Sicherheit. In jedem Bereich ermöglicht die Technologie neue Wege, Wissen zu vermitteln und Arbeitsabläufe zu optimieren.
Bildung: Interaktives Lernen im Klassenzimmer
Der Bildungssektor profitiert massiv von AR. Statt abstrakte Konzepte zu erklären, können Lehrkräfte diese sichtbar machen. Ein Schüler sieht das menschliche Skelett in 3D vor sich im Klassenzimmer, kann es drehen, anfassen, Knochen benennen.
Konkrete Beispiele:
- Naturwissenschaften – Molekülstrukturen, Planetensysteme, biologische Prozesse visualisieren
- Geschichte – Historische Bauten oder Ereignisse im Klassenzimmer rekonstruieren
- Sprachen – Interaktive Vokabeltrainer mit visuellen Kontexten
- Technik – Maschinen auseinandernehmen und ihre Funktionsweise verstehen
Das Engagement der Schüler steigt deutlich, wenn Lerninhalte greifbar und interaktiv sind. Praxisnahes Trainieren funktioniert ohne teuren Laboraufwand.
Unternehmen: Effizienz und Sicherheit steigern
In Unternehmen bringt AR messbare Ergebnisse. Die Technologie unterstützt Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz und reduziert Fehler, Zeit und Kosten.
Hauptanwendungen sind:
- Montage und Wartung – AR-Brillen zeigen Technikern exakt, welcher Schritt kommt, wo Teile gehören
- Schulung – Mitarbeiter trainieren komplexe Abläufe in kontrollierten, simulierten Umgebungen
- Fernhilfe – Experten unterstützen Arbeiter remote, indem sie AR-Annotationen in Echtzeit einblenden
- Qualitätskontrolle – Prüfer sehen kritische Messpunkte überlagert auf Produkten
AR macht unsichtbare Informationen sichtbar. Das reduziert Fehler um bis zu 35 Prozent in der Montage und spart Schulungszeit.
Sicherheitsschulungen mit immersiver Simulation
Ein Spezialfall, der für Unternehmen hochrelevant ist: Sicherheitsschulungen. Mitarbeiter müssen Notfallverfahren trainieren, ohne echte Risiken einzugehen.
AR ermöglicht:
- Realistische Szenarios ohne physische Gefahr
- Sofortiges Feedback bei Fehlern
- Wiederholbares Training nach Standard-Prozeduren
- Dokumentation und Monitoring der Trainingsergebnisse
Mitarbeiter üben, richtig zu reagieren, bevor ein echter Notfall eintritt. Das spart Leben und erfüllt Compliance-Anforderungen.
Herausforderungen bei der Umsetzung
Trotz der Vorteile gibt es praktische Hürden. Die Integration mit bestehenden Systemen ist oft komplex. Mitarbeiter müssen die Technologie akzeptieren und trainiert werden, damit umzugehen.
Auch die Datensicherheit spielt eine Rolle: Wenn AR-Geräte Echtzeit-Video streamen, müssen sensible Produktionsdaten geschützt sein.
Pro-Tipp: Starten Sie mit einem definierten Pilotprojekt in einem Bereich, wo AR den größten ROI verspricht. Nutzen Sie diese Ergebnisse, um weitere Stakeholder zu überzeugen.
Risiken, Herausforderungen und wichtige Erfolgsfaktoren
Augmented Reality ist keine Wunderwaffe. Wie jede Technologie bringt sie Risiken und Herausforderungen mit sich. Entscheider müssen diese realistisch einschätzen, um AR-Projekte erfolgreich umzusetzen.
Die gute Nachricht: Es gibt bewährte Erfolgsfaktoren, die das Risiko minimieren und den Nutzen maximieren. Mit der richtigen Vorbereitung funktioniert es.
Technische Herausforderungen
Am Anfang steht oft eine technische Realität, die mit den Erwartungen kollidiert. Tracking-Genauigkeit ist eine häufige Problematik. Wenn die AR-Brille den Raum nicht präzise erfasst, wirken virtuelle Objekte unnatürlich oder gefährlich.
Weitere technische Hürden sind:
- Hardware-Beschränkungen – AR-Brillen sind schwer, Akkus halten nicht lange
- Bedienbarkeit – Nutzer müssen die Systeme verstehen und akzeptieren
- Kompatibilität – Alte IT-Systeme spielen oft nicht mit neuer AR-Software
- Stabilität – Verbindungsabbrüche können kritisch sein
Zu diesen Herausforderungen kommen technische Akzeptanzprobleme hinzu, die organisatorische und soziale Faktoren einbeziehen.
Folgende Tabelle fasst zentrale Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für erfolgreiche AR-Einführungen zusammen:
| Herausforderung | Auswirkung | Erfolgsfaktor |
|---|---|---|
| Tracking-Ungenauigkeit | Fehlerhafte Platzierung, Risikosteigerung | Hochwertige Sensoren und Justage |
| Akzeptanzprobleme | Geringe Nutzung durch Mitarbeitende | Intensive Schulung und Change Management |
| Datenschutzdefizite | Risiko sensibler Datenlecks | Klare Sicherheits- und Compliance-Richtlinien |
| Inkompatible Systeme | Integrationsprobleme mit vorhandener IT | Frühzeitige Einbindung der IT-Abteilung |
Datenschutz und Sicherheit
AR-Systeme erfassen ständig Video und Sensordaten aus der realen Welt. Das ist ein Datenschutz-Albtraum, wenn nicht richtig konzipiert. Sensible Produktionsdaten, Gesichter von Mitarbeitern, Unternehmensgeheimnisse – alles könnte aufgezeichnet werden.
Sicherheitsrisiken entstehen auch durch:
- Unbefugte Zugriffe auf AR-Geräte
- Manipulation von AR-Inhalten (was wenn falsche Montageschritte angezeigt werden?)
- Fehlende Standards und Zertifizierungen
Datenschutz und Sicherheit sind keine Zutaten für später. Sie müssen von Anfang an in die Lösung eingebaut sein.
Organisatorische Hürden
Die Technologie ist oft nicht das Problem. Das Problem sind Menschen und Prozesse. Mitarbeiter müssen trainiert werden. Arbeitsabläufe müssen angepasst werden. Alte Systeme müssen mit neuer Technologie integriert werden.
Häufige organisatorische Fallstricke:
- Mangelnde Change-Management-Planung – Mitarbeiter lehnen ab, was sie nicht verstehen
- Fehlende Zieldefinition – Man implementiert AR, ohne zu wissen, was man erreichen will
- Zu hohe Erwartungen – AR ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug
- Unzureichende Schulungen – Nutzer scheitern nicht an der Technologie, sondern am fehlenden Know-how
Die fünf Erfolgsfaktoren
Projekte, die funktionieren, haben diese Faktoren gemeinsam:
- Klare Zieldefinition – Was ist das konkrete Geschäftsproblem? Wie misst man Erfolg?
- Nutzerorientierung – Die Lösung muss für die reale Nutzerin passen, nicht umgekehrt
- Robuste Sicherheitskonzepte – Datenschutz und Sicherheit von Tag eins
- Fachabteilungen einbinden – Nicht IT allein, sondern zusammen mit den tatsächlichen Nutzer-Abteilungen
- Kontinuierliche Evaluierung – Regelmäßig messen, ob das Projekt liefert, und nachbessern
Für spezielle Anwendungen wie Sicherheitsschulungen gibt es zusätzlich Anforderungen. VR-Szenarien im Training müssen so realistisch sein, dass Mitarbeiter echte Fähigkeiten entwickeln, nicht nur virtuell-gespielte Handgriffe.
Kostenkontrolle und Kosten-Nutzen-Verhältnis
AR-Projekte können teuer werden. Hardware, Software-Entwicklung, Integration, Schulung – die Kosten summieren sich. Ohne klares Business-Case-Management scheitern viele Projekte wirtschaftlich.
Silberkugel gibt es nicht. Aber mit realistische Planung und striktem Monitoring funktioniert es.
Pro-Tipp: Definieren Sie vor dem Start konkrete KPIs: Fehlerquote, Schulungszeit, Fertigungsgeschwindigkeit. Messen Sie alle drei Monate, ob Sie diese erreichen. Wenn nicht, korrigieren Sie sofort, anstatt zu hoffen.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist Augmented Reality (AR)?
Augmented Reality bezeichnet die computergestützte Erweiterung der realen Welt durch virtuelle Inhalte, die interaktiv und in Echtzeit eingeblendet werden.
Wie funktioniert Augmented Reality in Unternehmen?
AR funktioniert in Unternehmen durch die Kombination von Kameras, Sensoren und Software, die die reale Umgebung analysiert und virtuelle Informationen überlagert, um Arbeitsabläufe zu optimieren und das Training zu verbessern.
Welche Vorteile bietet Augmented Reality im Bildungsbereich?
AR ermöglicht interaktives Lernen, da komplexe Konzepte visuell und dreidimensional dargestellt werden können, was das Engagement der Schüler steigert und praxisnahe Erfahrungen ermöglicht.
Was sind die Haupttypen von Augmented Reality-Systemen?
Die Haupttypen sind markerbasierte AR, die mit definierten Markern arbeitet, und markerlose AR, die Umgebungserkennung nutzt. Beide Typen haben unterschiedliche Anwendungsbereiche und Vorteile.
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